Erst Gottesdienst im Bullenstall, dann ein buntes Hoffest: Erntedankfest auf dem Hofgut Richerode
Einen stimmungsvollen Tag bei sonnigem Herbstwetter erlebten gestern die Besucherinnen und Besucher des Erntedankfestes auf dem Hofgut Richerode.
Einen stimmungsvollen Tag bei sonnigem Herbstwetter erlebten gestern die Besucherinnen und Besucher des Erntedankfestes auf dem Hofgut Richerode.
„Wenn mein Land so eine Organisation hätte, wäre es das Beste“, sagt Michael Nganda. Der 29-Jährige aus Uganda hat zwei Jahre lang auf dem Bio-Hofgut Richerode, einer Hephata-Einrichtung für Menschen mit Behinderungen, gearbeitet und gelebt. Mit seinen kreativen Kochkünsten und seiner offenen und gewinnenden Persönlichkeit hat er das Leben und Arbeiten auf dem Hofgut bereichert.
Die beliebten Bio-Kartoffeln vom Hofgut Richerode sind in der Region bekannt – jetzt gibt es eine weitere tolle Knolle aus einer Co-Produktion der Sozialen Landwirtschaft der Hephata Diakonie mit der Hephata-Gärtnerei: die Steckrübe, bei der älteren Generation in Nordhessen auch bekannt als „Unnerkohlrabi“ (hochdeutsch: Unterkohlrabi).
Kartoffelfans können sich freuen, denn sie sind wieder da: Bio-Frühkartoffeln vom Hofgut Richerode. In dieser Woche haben Mitarbeitende und Beschäftigte die ersten Kartoffeln geerntet.
Sparsamkeit und Transparenz beim Umgang mit Spenden sind der Hephata Diakonie wichtig. Der Deutsche Spendenrat e.V. überprüft die Einhaltung seiner strengen Grundsätze regelmäßig und hat Hephata jetzt erneut das Spendenzertifikat ausgestellt. Wie wirksam Spenden an Hephata sind, zeigt ein aktuelles Beispiel auf dem Hofgut Richerode.
Gute Lebensmittel zu erzeugen, schmackhaft und nachhaltig: Dieses Ziel verfolgt die Hephata-Metzgerei „Alsfelder Biofleisch“ und arbeitet dabei nach den strengen ökologischen Regeln des Bioland-Verbandes. Seit 20 Jahren kooperiert die Hephata-Metzgerei mit Bioland.
Verwaiste Beete und Gewächshäuser auf der einen Seite, wehende Fahnen und geschmückte Pagodenzelte auf der anderen Seite machen deutlich: In der Hephata-Gärtnerei muss es einen besonderen Anlass geben. Und den gab es: Mit ausreichend Abstand zueinander versammelte sich das rund 60-köpfige Gärtnerei-Team, um den Umweltpreis der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck entgegen zu nehmen.
Das gute Vorkeimen des Ökopflanzguts auf dem Hof und der sich schnell erwärmende Boden in der Feldgemarkung „Im Bengerode“ bei Jesberg machen es möglich: Die ersten Richeröder Frühkartoffeln sind geerntet und ab sofort im Hofladen des Guts Richerode an der B3 sowie in der Hephata-Gärtnerei in Schwalmstadt erhältlich.
Gärtnermeister Klaus Lewinsohn hat zum 1. Februar die Abteilungsleitung der Hephata-Gärtnerei übernommen. Statt Schritt für Schritt die neuen Aufgaben anzugehen, traf Lewinsohn kurz nach seinem Dienstantritt auf die erste große Herausforderung in Form der Corona-Pandemie.
Hunderte internationale Designer und designinteressierte Gäste haben in der Hochschule für Film und Fernsehen in München insgesamt 30 kuratierte Produkte aus sozialen Werkstätten aus ganz Deutschland begutachtet. Auf dieser großen Bühne haben sich auch vier Produkte aus Einrichtungen der Hephata Diakonie präsentiert.
Kunsthandwerk statt Kitsch, kostenloses Kinderprogramm statt Kommerz, kulinarische Vielfalt statt langweiligem Einheitsbrei: Der Hephata-Weihnachtsmarkt lockt am Sonntag, 8. Dezember, von 11 bis 18 Uhr mit vielen Highlights auf den Lindenplatz nach Schwalmstadt-Treysa.