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Hofgut Richerode: Spenden ermöglichen Kauf eines gebrauchten Gabelstaplers

Pressemitteilung   •   Jun 08, 2021 17:28 CEST

Jan Stankowitz (von links), Arbeitsgruppenleiter für Landtechnik Maximilian Göbel, Renato Hölkeskamp, Betriebsleiter Frank Radu und Burkhard Becker bei der Übergabe des neuen Staplers auf dem Hofgut Richerode.

Sparsamkeit und Transparenz beim Umgang mit Spenden sind der Hephata Diakonie wichtig. Der Deutsche Spendenrat e.V. überprüft die Einhaltung seiner strengen Grundsätze regelmäßig und hat Hephata jetzt erneut das Spendenzertifikat ausgestellt. Wie wirksam Spenden an Hephata sind, zeigt ein aktuelles Beispiel auf dem Hofgut Richerode. 

Spenden von Privatpersonen und Firmen haben es der Hephata Diakonie ermöglicht, einen gebrauchten Gabelstapler für das Hofgut Richerode anzuschaffen. Dieser wurde jetzt übergeben – sehr zur Freude von Betriebsleiter Frank Radu und den Beschäftigten des Hofes, der als Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) vielfältige Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten bietet. „In den vergangenen Jahren mussten wir für Be- und Entladungen der Kartoffelkisten immer einen Gabelstapler mieten. Dass wir mithilfe von Spenden nun einen eigenen anschaffen konnten, hilft uns wirtschaftlich sehr. Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bei all denen bedanken, die für das Hofgut Richerode gespendet haben“, sagte Frank Radu bei der Übergabe des Fahrzeugs.

Für die Beschäftigten ist der Stapler auch deshalb wichtig, weil es ihnen bei ihrer Qualifizierung hilft. Burkhard Becker, Renato Hölkeskamp und Jan Stankowitz haben bereits den Stapler-Lehrgang erfolgreich absolviert. Die Besonderheit: Der neue Gabelstapler benötigt keinen Schlüssel, sondern wird durch einen Zugangscode gestartet. Nur die Beschäftigten mit Staplerschein können das schwere Gerät nutzen. Zudem hat der Stapler keine Türen, was eine stetige Kommunikation mit den begleitenden Mitarbeitenden ermöglicht und die enge Zusammenarbeit fördert.

Weitere Infos zum Thema Spenden: www.hephata.de/spenden

Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.