Hephata Hessisches Diakoniezentrum e.V. folgen

Anerkennung für Hephata-Mitarbeitende in Viernheim

Pressemitteilung   •   Dez 18, 2020 16:03 CET

Rainer Möller und Tatjana Puusepp von der Hephata-Behindertenhilfe freuten sich über den Besuch von Kreisbeigeordnetem Karsten Krug (von links).

Dank und Anerkennung für die Mitarbeitenden des Johannes-Schrey-Hauses der Hephata-Diakonie in Viernheim drückte Kreisbeigeordneter Karsten Krug bei einem Besuch vor Ort aus. „Ich besuche derzeit einige Einrichtungen im Kreis Bergstraße, die in der Krise geöffnet bleiben und wichtige Aufgaben erfüllen. Da war es mir ein großes Anliegen, ebenfalls bei Ihnen vorbeizukommen und mich persönlich zu bedanken.“

Das Johannes-Schrey-Haus ist Teil eines Wohnverbundes mit mehreren Einrichtungen. In dem Wohnhaus leben 26 Menschen mit Behinderungen, in weiteren Wohnungen des Betreuten Wohnens 15 Menschen mit Behinderungen. 30 Mitarbeitende mit verschiedenen Stellenanteilen unterstützen und fördern sie – auch in diesen schwierigen Zeiten.

Teamleiterin Tatjana Puusepp und ihr Team freuten sich sehr über Christstollen, Plätzchen und Sekt, die Karsten Krug überbrachte. Die Übergabe fand im Freien vor dem Haus statt. „Bislang sind wir sehr gut durchgekommen und verschont geblieben“, so Tatjana Puusepp. Nur fünf Bewohnerinnen und Bewohner seien bislang mit einem Schnelltest getestet worden, weil sie Kontakt zu Covid-19-Infizierten oder Verdachtsfällen gehabt hätten. „Zum Glück waren alle Tests negativ. Aber auch wir müssen damit rechnen, dass das Virus irgendwann ankommt und dann versuchen, damit gut umzugehen.“

„Es war und bleibt eine anstrengende Zeit“, sagte Hephata-Bereichsleiter Rainer Möller. „Wir wollen einen größtmöglichen Schutz für unsere Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden. Das bedeutet die Vermeidung von Kontakten, aber auch Antworten auf die Fragen zu finden: Was passiert Weihnachten? Und wie gestalten wir die Kontakte zu den Familien?“ Entgegen der sonstigen Devise gelte auf jeden Fall: „Bei Corona sind wir klar für weniger Teilhabe!“

Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.