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Alle Jahre wieder: Zonta-Club Hanau erfüllt Weihnachtswünsche von Menschen mit Behinderungen

Pressemitteilung   •   Dez 07, 2020 15:23 CET

Päckchen-Übergabe im Schneegestöber: Christel Diebel (Hephata-Behindertenhilfe, von links), Claudia Borowski und Birgit Massin-Erbe vom Zonta-Club Hanau und Ursula Henkel (Hephata-Behindertenhilfe).

Mit einem Kofferraum voller Weihnachtspäckchen fuhren Claudia Borowski und Brigit Massin-Erbe am 1. Dezember auf dem Hephata-Stammgelände in Treysa vor. Seit mehr als 30 Jahren beschenken die Mitglieder des Serviceclubs Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der Hephata-Behindertenhilfe.

„Alle Jahre wieder“, freute sich Christel Diebel, Mitarbeiterin im Geschäftsbereich Behindertenhilfe und Organisatorin der Weihnachtsaktion seitens der Hephata Diakonie. „Trotz Masken gleich erkannt“, begrüßte Diebel die Zonta-Mitglieder in Treysa. „Wir freuen uns sehr, dass Sie im ersten Schnee die schön verpackten Weihnachtspäckchen überbringen.“

Es ist mit der Zeit zur festen Tradition geworden, dass die 39 Frauen aus Hanau liebevoll gepackte Weihnachtsgeschenke für Menschen mit Behinderungen vorbeibringen. Für Birgit Massin-Erbe und Claudia Borowski seit Jahren eine Herzensangelegenheit. Trotz Schnee und Kälte ließen sie es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, die Geschenke persönlich vorbeizubringen.

Christel Diebel spricht vorab mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, die wenige oder keine Verwandten haben, notiert die persönlichen Wünsche und ermöglicht ihnen durch die Unterstützung des Zonta-Clubs eine kleine Bescherung zu Weihnachten. „Schon jetzt sage ich ein ganz herzliches Dankeschön an alle Zonta-Frauen im Namen der Klientinnen und Klienten“, sagt Christel Diebel. Bereits im Oktober war Post aus Hanau eingetroffen: Der Zonta-Club hatte 700 Mund-Nasen-Bedeckungen für die Hephata-Behindertenhilfe fertigen lassen und gespendet.

Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in der Pflege und Betreuung von Senioren, in Förderschulen und der beruflichen Bildung.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.