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Neue Corona-Regeln für die Förderschule

Pressemitteilung   •   Okt 31, 2020 07:53 CET

Für die Hessischen Schulen gelten neue Corona-Regeln.

Spätestens ab dem 9. November gelten an hessischen Schulen neue Regeln und Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Dies teilte der Hessische Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz am Freitag in einem Schreiben an die Schulen mit. Für die Förderschule Hephata galten viele der Regeln aufgrund besonderer freiwilliger Hygiene- und Abstandsregeln sowie der Verordnung des Schwalm-Eder-Kreises vom 25. Oktober schon zuvor. Hier gibt es den Überblick.

Die Schulen sollen aus fachlichen, pädagogischen, sozialen und psychologischen Gründen in der Corona-Pandemie möglichst offen bleiben. Dafür wurden Leitlinien für die hessischen Schulen im Schuljahr 2020/2021 entwickelt. In den Leitlinien wird die Unterrichtsorganisation in vier Stufen gedacht. Die Stufen hängen vom Infektionsgeschehen ab:

  • Stufe 1 – Angepasster Regelbetrieb
  • Stufe 2 – Eingeschränkter Regelbetrieb
  • Stufe 3 – Wechselmodell (Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht)
  • Stufe 4 – Distanzunterricht

Spätestens ab Montag, 9. November, gilt „Stufe 2 – Eingeschränkter Regelbetrieb“ für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6.Daraus ergeben sich folgende Regeln:

  • Jede Klasse ist eine konstante Lerngruppe. Der Wechsel der Lehrkräfte zwischen den Lerngruppen ist unter Einhaltung der Hygienevorgaben möglich.
  • Klassen-, jahrgangs- und schul(form)übergreifende Lerngruppen können mit besonderen Schutzmaßnahmen stattfinden. Das sind beispielsweise größere Abstände oder eine nach Klassen getrennte Sitzordnung.
  • In Grundschul-Klassen wird nur im Klassenverband unterrichtet. Dies gilt für alle Grundschulklassen in der HSS und LBS, auch für Doppelklassen.
  • Um eine Durchmischung von Gruppen zu vermeiden, fallen Arbeitsgemeinschaften und das Ganztagsangebot weg.
  • Der Sportunterricht findet statt, wenn möglich draußen. In den Hallen werden die vorhandenen Lüftungsmöglichkeiten regelmäßig genutzt.
  • Regelmäßiges Stoßlüften in den Klassenräumen (möglichst alle 20 Minuten).
  • Abstand von 1,50 Metern zueinander.
  • Gestaffelte Pausenregelungen und -räume. Die Hephata-Förderschule hat bereits seit dem 26. Oktober jeder Klasse eine feste Pausenfläche zugeordnet oder die Pausen in zeitlichem Versatz organisiert.
  • Ab dem 2. November müssen alle hessischen Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 eine Mund-Nase-Bedeckung (MNB) auch im Unterricht tragen. Diese Regel gilt im Schwalm-Eder-Kreis und damit auch in der Hephata-Förderschule bereits seit dem 25. Oktober für alle Schülerinnen und Schüler.

Zusätzlich können die regionalen Gesundheitsämter besondere regionale Maßnahmen gemäß dem Leitfaden anordnen. Dies kann beispielsweise ein kurzfristiger Übergang in Wechselmodelle zwischen Distanz- und Präsenzunterricht (ab Stufe 3 der Leitlinien) sein.

Für Lerngruppen ab der Jahrgangsstufe 8 gibt es ab 8. Oktober 2020 die Möglichkeit, „digital-gestützten Distanzunterricht“ durchzuführen. Interessierte Schulen müssen dazu einen Antrag beim Hessischen Kultusministerium stellen. Die Förderschule Hephata erprobt diese Möglichkeit bereits in ihren berufsschulischen Abteilungen.

„Wir wollen den Bildungsanspruch, die geltenden Verordnungen, Hygienemaßnahmen und individuellen Bedarfe der Kinder ausbalancieren und unter einen Hut bringen“, sagt Schulleiter Rolf Muster. „Bislang gehen alle Schülerinnen, Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer sehr vernünftig und verantwortungsvoll mit der Situation um. Wir werden die kommenden Monate gut miteinander bewältigen, davon bin ich überzeugt.“

Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in der Pflege und Betreuung von Senioren, in Förderschulen und der beruflichen Bildung.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.