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Die neuen Teilnehmenden im Berufsbildungsbereich mit Werkstatt-Leiter Hans Günter Kripko (links). Alle Namen von links nach rechts finden Sie am Ende des Artikels.

Pressemitteilung -

Hephata-Werkstätten begrüßen zehn neue Teilnehmende in der Beruflichen Bildung

Neue Berufsfelder kennenlernen, sich weiterqualifizieren und Erfahrungen sammeln: Darauf freuen sich die zehn Frauen und Männer, die für die kommenden 27 Monaten im Berufsbildungsbereich (BBB) der Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) der Hephata Diakonie arbeiten. Gemeinsam mit Angehörigen und Mitarbeitenden der WfbM wurden sie feierlich begrüßt.

Nico Kleimann ist einer der zehn Neulingen. Hephata ist ihm dabei gar nicht so fremd. „Ich habe bei Hephata meine Maler-Lehre abgeschlossen. Aufgrund einer schweren körperlichen Beeinträchtigung kann ich aber nicht in dem Bereich arbeiten“, sagt er. Jetzt fange er seine Berufliche Bildung im Metall-Bereich an. „Ich erwarte viel Spaß und Spannung.“

„Es ist ein neues Kapitel, das nun für euch beginnt“, sagt Christian Kern, Sozialdienst für den Berufsbildungsbereich und QM-Beauftragter in der WfbM. „In den kommenden 27 Monaten könnt ihr euch im Rahmen von Praktika ausprobieren. Dabei unterstützen wir euch und versuchen bestmöglich, allen Vorstellungen und Interessen nachzukommen.“

Die Berufliche Bildung gehört zum Geschäftsbereich Soziale Teilhabe der Hephata Diakonie und richtet sich an Menschen mit Beeinträchtigung. Für Menschen mit psychischen und/oder Sucht-Erkrankungen bietet parallel auch der Bereich Soziale Rehabilitation einen Berufsbildungsbereich an.

In den ersten drei Monaten findet das Einstiegsverfahren statt, in dem Abläufe und neue Kolleg*innen vorgestellt werden. Die anschließenden 24 Monate bilden die Zeit in der Praxis. Finanziert wird die Maßnahme in der Regel über die Agentur für Arbeit. Nach dem BBB können die Teilnehmer*innen sowohl in den verschiedenen Bereichen der WfbM als auch in Praktika und Betriebsintegrierten Beschäftigungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig werden.

Dass sich auch in diesem Jahr wieder zehn Frauen und Männer für die Berufliche Bildung in der Sozialen Teilhabe bei Hephata entschieden haben, freut sowohl die neuen Kolleg*innen, die ihre Arbeit bei einer kurzen Vorstellungsrunde präsentierten, als auch Hans-Günter Kripko, Bereichsleiter WfbM. „Das ist immer sehr gut und wichtig. Es zeigt, dass die Kompetenz der Werkstatt zur Qualifizierung weiterhin sehr gefragt ist. Für die WfbM bedeutet dies, sich immer auch neu und individuell auf die Personen einzulassen. Das fördert die Weiterentwicklung der WfbM und arbeitet auch gegen eine Überalterung“, sagt Kripko.

Dass sich die Teilnehmenden-Zahl im Vergleich zu 2018 ungefähr halbiert und sich auf einem „deutlich geringerem Niveau stabilisiert hat und die Klient*innen im Schnitt klar stärker beeinträchtigt sind und höhere Unterstützungsbedarfe als früher haben“, habe mehrere Gründe, so Kripko. „Zum einen gibt es mehr Angebote im Vorfeld durch die Agentur für Arbeit. Bestimmte Personenkreis kommen gar nicht (mehr) in eine WfbM. Zum anderen versuchen wir natürlich Lösungen für alle Anfragenden zu finden. Das gilt auch für Personen mit großen Beeinträchtigungen und herausforderndem Verhalten.“

Zu den Stärken der WfbM zählt er vor allem, „die Qualifizierung individuell und personenzentriert zu gestalten. Wir verfügen über viele Mitarbeitende mit einem riesengroßen Erfahrungsschatz. Hinzu kommt das gut strukturierte Umfeld, insbesondere unsere Berufsschule“, so Kripko.

Bildunterschrift:
Freuen sich gemeinsam über den Start im Berufsbildungsbereich der WfbM (von links): Hans-Günter Kripko (Bereichsleiter WfbM), Marvin Seitz (BBB Hofgut Richerode), Claudia Kitz (Bildungsbegleitung Hofgut Richerode), Jannik Bässe (BBB Hofgut Richerode), Jonas Bornmann (BBB Hofgut Richerode), Nico Kleimann (BBB Metall), Finja Merkel (BBB Industriemontage), Larissa Dursun (BBB Hauswirtschaft), Christian Kern (Sozialdienst BBB), Cornelia Plock (Koordinationsperson BBB Hauswirtschaft), Jan Pietsch (Bildungsbegleiter BBB Metall), Alina Paluch (Bildungsbegleiterin BBB Industriemontage), Felicitas Koll (BBB Industriemontage), Chantal Schwalm (BBB Industriemontage), Ansgar Rückert (Bildungsbegleiter BBB Industriemontage), Moeez Bhatti (BBB Industriemontage), Lisa Balke (Bildungsbegleiterin BBB Gärtnerei), Sarah Jessica Hoffmann (BBB Gärtnerei), Chiara Griesel (BBB Gärtnerei) und Raja Liebermann (Tagesförderstätte).

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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