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Das neue Wohnhaus der Sozialen Teilhabe der Hephata Diakonie in Flieden ist bezugsfertig. Die Außenanlagen entstehen in den kommenden Wochen.
Das neue Wohnhaus der Sozialen Teilhabe der Hephata Diakonie in Flieden ist bezugsfertig. Die Außenanlagen entstehen in den kommenden Wochen.

Pressemitteilung -

Inklusives Wohnangebot der Hephata Diakonie in Flieden: Die ersten Bewohner*innen ziehen ein

„Wir haben sehnsüchtig auf diesen Zeitpunkt gewartet, länger als uns lieb gewesen ist, aber jetzt geht es endlich los: Die ersten Bewohner*innen ziehen am 1. Februar ein“, sagt Rainer Möller, Regionalleiter der Sozialen Teilhabe (ehemals Behindertenhilfe) der Hephata Diakonie.

Unter den ersten sechs Bewohner*innen sind zum einen drei von insgesamt 23 erwachsenen Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen, die im Erdgeschoss und der ersten Etage des Hauses leben werden. Zum anderen auch drei junge Menschen ohne Behinderungen, die in der obersten Etage in Appartements ziehen, die auf dem öffentlichen Wohnungsmarkt angeboten wurden.

„Ein weiteres Appartement in der obersten Etage ist noch nicht vergeben, aber Interessenten sind da“, sagt Möller. Genauso wie für die verbliebenen Plätze in den beiden Etagen für Menschen mit Behinderungen. Von den 23 Plätzen sind bislang sieben besetzt. Die Bewohner*innen kommen zum größten Teil aus der Region Flieden und Fulda. Bei den restlichen Wohnplätzen geht Möller davon aus, dass sie bis spätestens Ende des Jahres vergeben sind. Bis dahin finden die Einzüge nach und nach statt.

Teamleiterin Sandra Lüttecke und Regionalleiter Rainer Möller im Gespräch in einer der Küchen des neuen Wohnangebots in Flieden.

„Wir wollen so den Bewohner*innen und dem Team genug Zeit geben, sich einzuleben und zusammenzuwachsen.“ Das Team besteht aus Teamleiterin Sandra Lüttecke, Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin, ihrem Stellvertreter Philipp Keller sowie sieben neu eingestellten Teilzeitkräften aus der Region: Eine Heilerziehungspflegerin, eine Altenpflegerin, eine Gesundheits- und Krankenpflegerin, eine Ergotherapeutin, eine Sozialassistentin, eine Hauswirtschafterin und ein Hausmeister.

„Die neuen Kolleg*innen sind seit Anfang des Jahres dabei, die letzten Details vorzubereiten.“ Bei der Möblierung und Ausstattung des Hauses hat sich das Team auf die Gemeinschaftsräume wie Küche und Wohnzimmer fokussiert. „Die Bewohner*innen können komplett eigene Möbel mitbringen oder auch diese von uns bekommen, beispielsweise Schrank oder Tisch, oder auch beide Möglichkeiten miteinander mischen“, so Möller. „Das hört sich vielleicht nach einer Kleinigkeit an, hat aber viel mit Mit- und Selbstbestimmung zu tun und zeigt ganz gut, was uns bei unserer Arbeit mit und für Menschen am Herzen liegt.“

Die letzten Bauarbeiten, vor allem Pflasterarbeiten und das Anlegen des Außengeländes, finden in den kommenden Wochen statt. „Wir sind mit den Baumaßnahmen in eine Phase von Materialknappheit und langen Lieferzeiten gerutscht. Das hat die Geduld aller Beteiligten strapaziert. Um so mehr freuen wir uns, dass wir nun endlich starten und uns in Flieden und der Region einleben und einbringen können.“

Hintergrund: Das Haus in der Zentstraße 38 in Flieden ist das erste Wohnhaus der Sozialen Teilhabe Hephatas, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenleben. Das Wohnhaus ist barrierefrei gebaut, verfügt über einen Fahrstuhl und drei Etagen. In den unteren beiden Etagen leben Menschen mit Behinderungen in Wohngruppen und Appartements zusammen, in der oberen Etage Menschen ohne Behinderungen in Appartements.

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

Kontakt

Johannes Fuhr

Johannes Fuhr

Pressekontakt Leiter interne und externe Kommunikation 06691181316
Melanie Schmitt

Melanie Schmitt

Pressekontakt Stellvertretende Leiterin interne und externe Kommunikation 06691181316