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Pressemitteilung

Hephata-Festtage: Mehr als 400 Gäste kamen zur Benefiz-Gala

„Musik, die gut tut und Gutes tut“ – unter diesem Motto fand am Freitagabend das zweite Konzert der Hephata-Festtage statt. Dabei handelte es sich um eine Benefiz-Gala: Alle Künstler*innen hatten auf ihre Gagen verzichtet, alle Einnahmen des Abends gehen an die inklusive Jugendhilfe Hephatas. Mehr als 400 Menschen kamen dazu auf den Festplatz neben der Hephata-Gärtnerei.

„Hephata wird 125 Jahre jung, und gemeinsam mit Ihnen feiern wir das, wofür Hephata als diakonische Unternehmen steht und einstehen will: Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe, Vielfalt und Teilhabe, Offenheit und Verantwortung“ sagte Hephata-Vorstand Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt in seiner Begrüßung. „Dass Sie heute Abend hier sind, dass Sie mit Ihrer Anwesenheit und natürlich auch mit Ihrem Eintrittsgeld diese Werte und unsere Arbeit unterstützen, erfüllt meinen Vorstandskollegen Stefan Gerland und mich mit großer Dankbarkeit.“ Der Hessische Ministerpräsident Boris Rhein hatte die Schirmherrschaft der Gala übernommen, zu der unter anderem auch Schwalmstadts Bürgermeister Tobias Kreuter erschienen war.

Scheinwerfer auf Kinder und Jugendliche

„Heute Abend, mit dieser Gala, sind es insbesondere Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien leben können, auf die wir den Scheinwerfer richten. Ein Kind ist ein Kind: Nach diesem Grundsatz geben wir Kindern ein Zuhause auf Zeit, ob sie nun mit oder ohne Behinderung durchs Leben gehen“ so Dietrich-Gibhardt weiter. Mit inklusiven Wohnangeboten für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen nehme Hephata eine Vorreiterrolle in Hessen ein. „Mit Ihrem Eintritt heute helfen Sie uns, diese Angebote im Sinne der uns anvertrauten Kinder weiterzuentwickeln.“

Diese Hilfe ist so individuell und vielfältig, wie die Kinder und Jugendlichen selbst. Oder, wie Michael Sasse, der mit Johanna Kindler, beide von der Kasseler Demokratie-Initiative „Offen für Vielfalt – gemeinsam gegen Ausgrenzung e.V.“, durch den Abend führte, sagte: „Hier wird Vielfalt gelebt, alle gehören dazu.“

Das galt natürlich auch an diesem Abend. Neben volkstümlichem und modernem Schlager gab es Oper- und Musical-Stücke, Pop- und Rock-Musik sowie ein ganzes Orchester zu hören. Dafür waren Sonia Liebing, Peggy March, die Wildecker Herzbuben, Florian Theiler und das Landespolizeiorchester Hessen angereist. Peggy March war kurzfristig für Schlagersängerin Nicki eingesprungen, Florian Theiler für Sebastiano Lo Medico. Die Künstler*innen präsentierten in Einzel- und Gemeinschaftsauftritten Hits und neue Stücke zum Motto des Abends.

Liebe ist für alle da

Den Auftakt machte Sonia Liebing mit dem Lied „Liebe ist für alle da“. Mit Textzeilen wie: „Egal ob reich oder arm, laut oder stumm, Frau oder Mann, quer gestreift oder bunt. Hey, du bist wunderbar. Und Liebe ist für alle da“, traf sie den Nerv des Publikums, das begeistert mitsang. Natürlich durften auch weitere Hits wie „Tu nicht so“ und „1.000 Gründe“ nicht fehlen. In den Stücken spielten Nächstenliebe und Selbstliebe, Achtung und Respekt füreinander die zentrale Rolle. Sonia Liebing steht für modernen deutschen Schlager, der auf und vor der Bühne zum Tanzen einlädt, aber auch inhaltliche Tiefe bietet. Sie verließ die Bühne mit dem Kompliment: „Wenn ich nicht schon längst verliebt wär, wäre ich es jetzt in Euch.“

Karriere in den USA und Deutschland

Danach hätte eigentlich das Bayerische Cowgirl Nicki auf der Bühne stehen sollen. Doch sie wurde kurzfristig krank und ebenso kurzfristig sprang Peggy March für sie ein. Peggy March wird auch am Sonntag ab 17 Uhr das Abschlusskonzert der Hephata-Festtage spielen. Doch von Abschluss war am Freitag nun noch wirklich nichts zu hören. „Vor 150 Jahren habe ich meine Karriere in den USA begonnen, na ja, fast vor 150 Jahren“, scherzte die Sängerin und Komponistin. „Mit 14 Jahren habe ich ein Lied aufgenommen, dass als ich 15 Jahre alt war, zur Nummer eins wurde und dann in den 80er Jahren nochmal ein Erfolg wurde mit dem Film Sister Act.“ Eingefleischte Fans wussten natürlich genau, worum es ging: „I will follow“. Der Klassiker gehörte genauso zum Repertoire des Abends wie „Fly away pretty flamingo“ und „Mit 17 hat man noch Träume“. Letzteres Lied sang Peggy March sogar in der Rapp-Version, die Oli P. in Deutschland berühmt gemacht hatte.

Die Wildecker Herzbuben

Berühmt in Deutschland sind seit Jahrzehnten auch Wolfgang Schwalm und Wilfried Gliem, alias die Wildecker Herzbuben. „Kommen sie wirklich?“, lautete wohl eine der meistgestellten Fragen im Vorfeld des Konzerts. Ja, sie kamen, in Tracht und zeigten die Vielfalt ihres musikalischen Könnens in Interpretationen von „Unchain my heart“ und „You raise me up“. Der anerkennende Kommentar aus den ersten Reihen war eindeutig: „Boah, hört sich das geil an!“ Und ja, auch „Herzilein“ war mit dabei und sorgte für ein stehendes und schunkelndes Publikum.

Die Welt der Musicals

Kein Schunkeln, sondern eher ein stilles Versinken in der Musik, bewirkten die Musical-Hits, die Florian Theiler zu Gehör brachte. Er war für den erkrankten Sebastiano Lo Medico eingesprungen. Zwischen Anfrage und Auftritt lagen nicht mal acht Stunden. Mit Kostproben aus den Musicals Rudolf („Wie jeder andere Mann“) und Mozart („Wie kann es möglich sein?“) oder auch aus dem Disney-Film Hercules („Ich wird‘s noch beweisen“) bezauberte er das Schwalmstädter Publikum, das auch dem einsetzenden Regen Stand hielt. Dass Florian Theiler auch Schlager kann, zeigte er bei seinem letzten Lied, „Ich war noch niemals in New York“, und einer Homage an Udo Jürgens.

Ein starkes Motiv

Dies war zugleich auch die Überleitung zum Auftritt des Landespolizeiorchester Hessen, das mit einem Udo Jürgens-Medley aufwartete. Das Orchester unter Leitung von Julian Metzger lieferte anschließend nicht nur mit dem Titel „Ein starkes Motiv“ – ein Krimi-Melodien-Medley – ein starkes Motiv für lauten Beifall. Auch die Interpretationen von „I don’t mean a thing“ und Abba-Klassikern begeisterten die Zuhöreri*innen mit ihrer Vielfalt an Klank und Spielfreude.

Sie zeigte sich auch noch einmal ganz am Ende des Abends, als alle Musiker*innen gemeinsam auf der Bühne standen und das Lied „We are the world“ sangen und musizierten. Musik, die gut tut und Gutes tut – an diesem Abend gab es sie in Hülle und Fülle.

BU Hephata Diakonie Abschluss: Gina Borgerding und Christina Rauch, beide Hephata-Öffentlichkeitarbeit, Hephata-Vorstand Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt, Wolfgang Schwalm, Wilfried Gliem, Sonia Liebing, Peggy March, Florian Theiler und das Landespolizeiorchester Hessen. (Fotos: Hephata Diakonie / Stefan Betzler)

BU Peggy March I: Fan Cordula Hamann hatte für den Auftritt von Peggy March eine Lichterkette gestaltet. (Fotos: Hephata Diakonie / Stefan Betzler)

BU Hephata Diakonie Schunkeln: Die beiden Hephata-Vorstände Maik Dietrich-Gibhardt und Stefan Gerland mit Schwalmstadts Bürgermeister Tobias Kreuter und der ehemaligen Hephata-Vorständin Barbara Eschen (von links). (Fotos: Hephata Diakonie / Stefan Betzler)

Die weiteren Konzerte der Hephata-Festtage
Festplatz neben der Hephata-Gärtnerei in Schwalmstadt-Treysa

Samstag, 12. September, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr):

Zweimal fünf – so lautet das Motto am Samstagabend. Erst steht die fünfköpfige Band Lupo aus Köln auf der Bühne. Danach bringen fünf Jungs aus der Schweiz mit Blasinstrumenten, Gesang und wummernden Bässen ihr Publikum zum Tanzen und Jodeln: Die Fäaschtbänkler sind erneut zu Gast bei den Hephata-Festtagen und haben auch diesmal wieder jede Menge Beats und gute Stimmung im Gepäck. Der Eintritt kostet im Vorverkauf online (www.hephata.de/festtage) und bei der Öffentlichkeitsarbeit Hephatas 54 Euro, an der Abendkasse 60 Euro.

Sonntag, 13. September, 17 Uhr:

Peggy March bildet mit ihrem Auftritt und anschließender Autogrammstunde den Abschluss der Hephata-Festtage. Im Gepäck hat sie ihre bekannten Songs wie „Mit 17 hat man noch Träume“ und Titel ihres neuen Albums. Zuvor bieten ab 13 Uhr das ResiDance-Orchester aus Kassel Musik im Stil der Comedian Harmonists und ab 15:15 Uhr Freddy Albers Interpretationen von Hans Albers und Freddy Quinn. Der Konzerteintritt am Sonntag ist kostenlos, ebenso wie der Besuch der Hephata-Festtage am Samstag und Sonntag, mit einer Festtagsmeile mit mehr als 100 Ständen.

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

Kontakt

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Cordula Hamann ist ein großer Fan von Peggy March.
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  • Die beiden Moderator*innen des Abends: Johanna Kindler und Michael Sasse, Demokratie-Initiative "Offen für Vielfalt"
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  • Benefiz-Gala
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  • Kim-Lisa-Olbert und Anne Günther aus Neustadt mit Fabian Schade aus Treysa.
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  • Kim-Lisa Olbert und Anne Günther aus Neustadt
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  • Kerstin Haupt aus Kassel und Cordula Hamann
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  • Benefiz-Gala
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