Pressemitteilung -
Hephata-Akademie: Heilpädagog*innen feiern Abschluss
Sie haben Grund zum Feiern: Elf Heilpädagog*innen haben ihre berufsbegleitende zweieinhalbjährige Ausbildung an der Akademie für soziale Berufe der Hephata Diakonie in Schwalmstadt-Treysa mit der Prüfung zur staatlichen Anerkennung bestanden.
„Der Bezug zur Praxis war einfach sehr gut. Wir saßen nicht nur in den Räumen der Akademie, sondern konnte das Gelernte in unserer Praxis direkt umsetzen“, sagen Larissa Schabasian und Nadine Merkel. Sie haben die berufsbegleitende Ausbildung zur Heilpädagogin an der Hephata-Akademie erfolgreich abgeschlossen.
Larissa Schabasian arbeitet als gelernte Krankenschwester in der Hephata-Klinik, in der ambulanten Jugendhilfe und in den Frühen Hilfen. Sie sieht in der Heilpädagog*innen-Ausbildung nicht nur Vorteile für sich persönlich. „Auch die Klient*innen profitieren davon direkt.“ So wie Larissa Schabasian haben alle Absolvent*innen vor Ihrer Ausbildung zur/zum Heilpädagog*in bereits eine Ausbildung im sozialpädagogischen oder -pflegerischen Bereich absolviert und berufliche Praxiserfahrung gesammelt.
Heilpädagog*innen nehmen Menschen mit Beeinträchtigungen ganzheitlich wahr und begleiten sie auf ihrem Weg zu einer selbstbestimmten und gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie erarbeiten individuelle Lebenshilfen für Menschen jeden Alters, die in besonderen Belastungssituationen leben. Sie arbeiten beispielsweise in Tagesförderstätten, Schulen oder der Frühförderung.
„Die Ausbildung war sehr abwechslungsreich. Wir konnten neue Arbeitsbereiche kennenlernen und viel mitnehmen“, sagt Nadine Merkel, die als Erzieherin in einer Förderschule arbeitet. Larissa Schabasian ergänzt: „In unserem Ausbildungsjahrgang konnten wir auch viel voneinander profitieren, neue Perspektiven kennenlernen und eigene Schwerpunkte setzen.“ Sie habe sich beispielsweise bei ihrer Abschlussprüfung mit dem Thema „Wut als Ressource“ beschäftigt und wie man diese in der Praxis für die Weiterentwicklung von Klient*innen konstruktiv nutzen kann.
Neben dem Abschluss der Absolvent*innen als Heilpädagog*innen feiert die Hephata-Akademie das 40-jährige Bestehen der Heilpädagogik-Ausbildung. Zugleich erweitert die Akademie ihr Ausbildungsportfolio um die Ausbildung zum/zur Sozialassistent*in ab dem Schuljahr 2026/27. Die Ausbildung zum/zur Sozialassistent*in eröffnet die Möglichkeit, die Ausbildung zum/zur Erzieherin, Heilerziehungspfleger/in oder Pflegefachkraft zu absolvieren. Mehr Informationen gibt es auf der Akademie-Website unter www.hephata.de/ausbildung.
Bildunterschrift:
Freuen sich über die bestandene Prüfung (von links): Denise Dickhaut (Wabern), Barbara Küllmer (Alheim), Nadine Merkel (Gilserberg), Anja Zeidler (Haina), Verena Katzer (Espenau), Larissa Schabasian (Edermünde), Regina Fuchs (Schwalmstadt), Ulrike Tönges (Edertal), Cordula Gonder (Alsfeld), Sara Maria Zimmermann (Eiterfeld) und Noel Gebauer (Bad Hersfeld).
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.
Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.
Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.