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Matthias Pfetzing als Einrichtungsleiter auf Gut Halbersdorf unterstützt die Klienten beim Abpacken der 125 Zentner Bio-Kartoffeln für den Tag der Erde.

Pressemitteilung -

125 Jahre Hephata: 125 Zentner Bio-Kartoffeln zum Tag der Erde und darüber hinaus

Mit einem Trecker-Gespann voller Bio-Kartoffeln, vielen helfenden Händen und einer klaren Botschaft kommt die Hephata Diakonie zum Tag der Erde 2026 am Sonntag, 26. April, nach Kassel: Anlässlich ihres 125‑jährigen Bestehens verschenkt Hephata 125 Zentner Bio‑Kartoffeln aus eigener Ernte – insgesamt 6.250 Kilogramm. Die Aktion verbindet Jubiläum, Inklusion und ökologisches Engagement.

Die Kartoffeln stammen vom Hofgut Richerode, einem der inklusiven Bio‑Höfe der Hephata Diakonie. Mitarbeitende und Klient*innen von Gut Halbersdorf sortieren die Knollen, packen sie in Papiertüten ab und bringen sie gemeinsam nach Kassel. Vor Ort werden die Kartoffeln kostenlos an Besucher*innen der Veranstaltung ausgegeben – solange der Vorrat reicht.

„In 125 Jahren ist bei Hephata viel gewachsen – auf unseren Feldern, in unseren Werkstätten und in unserer Gemeinschaft“, sagt Maik Dietrich‑Gibhardt, Vorstandssprecher der Hephata Diakonie. „Die Kartoffel steht für etwas sehr Grundlegendes: für die Erde, von der wir leben, und für das Teilen. Das ist für uns keine fromme Theorie, sondern gelebte Praxis. Mit dieser Aktion zeigen wir, wofür Hephata seit 125 Jahren steht: für Solidarität und Verantwortung füreinander und für die Schöpfung.“

Ausgegeben werden die Bio‑Kartoffeln in braunen Papiertütenaus Recyclingpapier. Jede Tüte enthält neben Informationen zur Hephata Diakonie und zu den Jubiläumsaktivitäten im Jahr 2026 auch einen kleinen Stickerbogen von Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung e.V.. Die Ausgabe übernehmen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam– sichtbar gelebte Inklusion mitten in der Stadt.

Für Matthias Pfetzing, Einrichtungsleiter von Gut Halbersdorf, ist die Aktion ein starkes Zeichen: „Unsere Mitarbeitenden und Klient*innen sind von Anfang an beteiligt – vom Sortieren der Kartoffeln bis zur Ausgabe in Kassel. Sie erleben: Unsere Arbeit ist sinnvoll, sichtbar und wird geschätzt. Dass wir die Kartoffeln selbst sortieren, verpacken und dann verschenken, macht stolz. So wird Inklusion ganz praktisch erfahrbar.“

Der Auftritt mit Trecker und Anhänger ist bodenständig gehalten und zugleich ein Blickfang auf dem Veranstaltungsgelände. Menschen aus den inklusiven Arbeitsbereichen und vom Hofgut begleiten die Aktion als Botschafter*innen in eigener Sache, kommen mit Besucher*innen ins Gespräch und informieren über die Arbeit der Hephata Diakonie.

Kartoffeln verschenken – auch in Schwalmstadt

Doch die Aktion endet nicht in Kassel: Im Mai 2026 wird die Aktion nach Schwalmstadt verlängert, an den Stammsitz der Hephata Diakonie. An jedem Dienstag im Mai, jeweils von 13 bis 17 Uhr, werden während der Öffnungszeiten des Café125 neben der Hephata‑KircheBio‑Kartoffeln verschenkt.

Die Ausgabe erfolgt per Vorbestellung, dafür jedoch mit besonderem Gedanken: Bis zu vier Tüten pro Personkönnen abgeholt werden – ausdrücklich zum Weiterverteilen und Verschenken an Familie, Nachbarinnen, Freundinnen oder Menschen, die Unterstützung brauchen. Vorbestellungen sind erforderlich unter www.hephata.de/125/kartoffeln

„Teilen hört für uns nicht an der Veranstaltungsgrenze auf“, sagt Dietrich‑Gibhardt. „Mit der Verlängerung nach Schwalmstadt laden wir Menschen ein, selbst Teil der Idee zu werden: etwas mitzunehmen, weiterzugeben und damit Gemeinschaft zu stiften.“

Die Aktion verbindet mehrere Anliegen: Sie macht auf inklusive Arbeit, ökologische Landwirtschaftund Ernährungsgerechtigkeit aufmerksam – und erinnert rund um den Tag der Erde daran, dass nachhaltiges Handeln eine gemeinschaftliche Aufgabe ist. „Gute Lebensmittel dürfen kein Luxus sein“, betont Dietrich‑Gibhardt. „Menschen mit Behinderungen gestalten unsere Lebensmittelversorgung aktiv mit. Das gehört in die Mitte der Gesellschaft.“

Mit der Kartoffel‑Aktion setzt Hephata einen symbolisch wie praktisch starken Akzent im Jubiläumsjahr. „125 Jahre sind ein Grund zum Feiern“, sagt Pfetzing. „Aber noch mehr sind sie ein Grund zum Handeln – und zum Teilen.“

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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