Pressemitteilung —
Phil Schaller und Patrick Heidenreich bei den Hephata-Festtagen: Zwei aus der Region, die längst nach großer Bühne klingen
Bevor HE/RO am Donnerstag, 10. September, bei den Hephata-Festtagen übernehmen, gehört die Bühne zwei Künstlern aus Nordhessen: Phil Schaller und Patrick Heidenreich. Zwei Sänger, zwei sehr unterschiedliche Wege – und zwei Geschichten darüber, wie viel passieren kann, wenn man sich traut, den eigenen Sound zu suchen.
Der eine stand mit 14 schon im Finale von The Voice Kids, der andere musste erst einiges hinter sich lassen, bevor seine Musik wirklich nach ihm selbst klang. Phil Schaller und Patrick Heidenreich kommen aus der Region. Doch wer bei „Supportacts“ an musikalisches Vorprogramm zum Überbrücken denkt, dürfte bei den Hephata-Festtagen ziemlich schnell eines Besseren belehrt werden. Denn beide bringen längst ihre eigenen Geschichten mit.
Phil Schaller aus Unshausen ist gerade einmal 19 Jahre alt – und hat trotzdem schon Stationen erreicht, von denen viele Musiker ein Leben lang träumen. Als Teenager stand er im Finale von The Voice Kids, später nahm er in den legendären Londoner Abbey Road Studios auf, spielte auf großen Festivalbühnen und baute sich daheim sein eigenes Studio.
Dort entsteht Pop, der jung klingt, ohne beliebig zu sein. Songs über Aufbruch, Zweifel, Fernweh und dieses seltsame Dazwischen, wenn man längst kein Kind mehr ist, aber noch lange nicht weiß, wo man am Ende landet. Schaller schreibt, produziert und arbeitet mit einer Entschlossenheit, die seinem Alter fast ein bisschen voraus ist. Seine erste EP „Weck mich nicht auf“ wurde zum nächsten Schritt auf einem Weg, der längst nicht mehr nach einem kurzen Casting-Moment aussieht.
Dass er nun ausgerechnet vor HE/RO spielt, hat zudem eine schöne Pointe: Auch Heiko und Roman Lochmann kennen The Voice Kids aus nächster Nähe. Über Schallers Auftritt freuen sie sich entsprechend deutlich: „Das ist soooo cool! Da schließt sich der Kreis.“
Patrick Heidenreich: Musik mit Ecken, Brüchen und viel Gefühl: Patrick Heidenreich steht für einen Pop-Sound, der Nähe statt Hochglanz sucht.
Bei Patrick Heidenreich führt der Weg in eine andere Richtung. Der Schwalmstädter Sänger hat sich jüngst musikalisch neu erfunden. Schlager war einmal. Heute singt Heidenreich emotionalen Pop – direkter, persönlicher, verletzlicher. Und er versteckt die Brüche nicht.
In seinen Konzerten spricht er über Krisen, Therapie, Zweifel und darüber, sich Hilfe zu holen, wenn es allein nicht mehr geht. Dann folgen Songs über Aufstehen und Weitermachen, über Verlust und Hoffnung. Keine künstliche Schwere, kein ausgestelltes Drama. Vielmehr diese seltene Form von Nähe, die entsteht, wenn einer auf der Bühne nicht versucht, größer zu wirken, als er ist. Genau darin liegt Heidenreichs Stärke. Er singt nicht über Gefühle, als wären sie Dekoration. Er lässt sie zu.
So treffen bei den Hephata-Festtagen schon vor dem Hauptact zwei Künstler aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch erstaunlich viel verbindet. Schaller steht für den jungen Traum, der immer größer wird. Heidenreich für den Mut, einen eingeschlagenen Weg noch einmal zu verlassen und neu anzufangen. Und dann kommen HE/RO. Doch bis dahin dürfte längst klar sein: Dieser Abend beginnt nicht erst mit dem Hauptact.
Tickets gibt es unter www.hephata.de/festtage sowie unter Telefon 06691/18-1316.
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.
Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.
Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.