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Isabel Hehr und Marion Springs (von links) beschäftigen sich schon seit Jahren mit dem Thema Unterstützte Kommunikation (UK). (Foto: Hephata Diakonie / Melanie Schmitt)

Pressemitteilung —

Hephata: Austausch zum Thema Unterstütze Kommunikation

Die Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.V. lädt für Dienstag, 27. Oktober, von 14 bis 16 Uhr zu ihrem hessischen Regionaltreffen in den Schwälmer Brotladen in der Treysaer Bahnhofstraße ein. Alle Interessierten sind willkommen. Für die Soziale Teilhabe nehmen Marion Springs, Mitarbeiterin Soziale Teilhabe, und die Klient*innen Nadine Moos, Isabel Hehr und Rhyan Zinkhan teil.

„Das Treffen ist eine gute Möglichkeit, mit anderen Fachkräften und Nutzern von Unterstützter Kommunikation ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen, aber auch, um Fragen zu stellen“, sagt Marion Springs, Fachberatung Unterstütze Kommunikation der Sozialen Teilhabe Hephatas. An dem Regionaltreffen können sowohl Menschen mit als auch ohne Behinderungen kostenfrei und ohne Anmeldung teilnehmen.

„In lockerer Atmosphäre lassen sich dort gut Dinge rund um die Unterstützte Kommunikation ansprechen“, so Springs. Für die Nutzer*innen Unterstützter Kommunikation (UK) hätten die Treffen vor allem den Effekt, andere Menschen kennenzulernen, die UK nutzen. Für Angehörige und juristische Betreuer*innen ginge es oft darum, Alltagsfragen zur UK zu klären. Es sei aber auch schon ein Student bei einem Treffen dabei gewesen, der seine Abschlussarbeit zum Thema UK geschrieben habe.

Die Gesellschaft für Unterstütze Kommunikation e.V. gibt es seit 1992. Sie zählt deutschlandweit 2.000 Mitglieder. Darunter sind auch 118 Fach-Referent*innen und 14 UK-Expert*innen in eigener Sache. Marion Springs ist ehrenamtlich seit 2012 eine der Fach-Referentinnen der Gesellschaft und seit 2016 auch eine von zwei ehrenamtlichen Regionalleitungen für Hessen. Im Rahmen ihrer Fachberatung für Hephata übernimmt sie die Weiterbildung „UK-Fachkraft Plus“ für Mitarbeitende Hephatas und externe Interessierte. Dabei hat sie auch die Hephata-Klient*innen Nadine Moos, Isabel Hehr und Lukas Schuster zu UK-Expert*innen in eigener Sache ausgebildet. Rhyan Zinkhan steht kurz vor seinem Abschluss, Vanessa Michel startet die Weiterbildung im nächsten Jahr. Gemeinsam mit Marion Springs halten die Klient*innen unter anderem Vorträge für Hephata-Besucher*innengruppen oder auf Fachtagen.

„Wir freuen uns jetzt sehr auf das Regionaltreffen“, so Marion Springs. Die Gesellschaft trifft sich hessenweit jeweils einmal im Jahr in Frankfurt, Marburg und Schwalmstadt. Zusätzlich gibt es einmal im Monat Online-Treffen. „Letztes Jahr haben wir in Ziegenhain eine Stadtführung in Leichter Sprache erlebt. In diesem Jahr wollen wir mit dem Treffen im öffentlichen Raum auf das Thema aufmerksam machen und auch mehr Raum für persönliche Gespräche bieten.“

Hintergrund: Die Unterstütze Kommunikation (UK) umfasst alle pädagogischen, therapeutischen und technischen Maßnahmen, die Menschen mit keiner oder stark eingeschränkter Lautsprache helfen, sich auszudrücken und am Alltag teilzuhaben. (Quelle: www.gesellschaft-uk.org/ueber-uk.html)

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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