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Hephata-Akademie verabschiedet 41 Erzieherinnen und Erzieher

Pressemitteilung   •   Jul 20, 2021 09:05 CEST

Freudige Gesichter nach der Zeugnisübergabe auf dem Hephata-Campus: Die Absolvent*innen der vollschulischen Erzieher*innen-Klasse.

Insgesamt 41 Absolvent*innen der Hephata-Akademie für soziale Berufe haben ihre Zeugnisse als Erzieher*innen entgegengenommen. Es war der Höhepunkt der Vollzeit- wie auch berufsbegleitenden Ausbildung, die pandemiebedingt diesmal so viel anders verlief als in den Jahren zuvor.

„Pandemiebedingt hatten beide Klassen einen Wechsel aus Präsenz- und Onlineunterricht“, so Ulrike Würzberg von der Hephata-Akademie anlässlich der Abschlussfeier auf dem Hephata-Campus. Diese fand im Beisein von Mitarbeitenden der Akademie, Freund*innen und Angehörigen coronakonform in einem großen Zelt auf dem Hephata-Campus statt. Alle Teilnehmenden hatten sich zuvor auf das Coronavirus testen lassen, selbst die bereits vollständig Geimpften.

Für den scheidenden Akademieleiter Dr. Martin Sander-Gaiser war es die letzte Zeugnis-Übergabe nach zehnjähriger Amtszeit. Zuvor gestaltete er einen Gottesdienst für die Absolventinnen und Absolventen, musikalisch begleitet von Hephata-Dozent Uwe Stein.

Während die berufsbegleitende Klasse BGE 7 eine dreijährige Ausbildung mit wöchentlich zwei Tagen Schule und 20 Wochenstunden in der Praxisstelle durchlief – sechs bis 12 Monate Berufspraktikum schließen sich dem Examen noch an - hatten die angehenden Erzieher*innen in Vollzeit an fünf Tagen Unterricht unter Corona-Bedingungen.

Die Vollzeitausbildung der angehenden Erzieher*innen erstreckte sich über zwei Jahre, inklusive eines insgesamt zwölfwöchiges Praktikum während dieser Zeit. Für die Vollzeit-Absolvent*innen schließt sich der schulischen Ausbildung ein einjähriges Berufspraktikum an, mit dem ihre Ausbildung als Erzieher*in staatlich anerkannt wird.

Absolvent*innen der berufsbegleitenden Klasse in der Erzieher*innen-Ausbildung (BG7) - Tutorin Dorothea Böcher-Burkart sowie Mentor Bernd Freudenreich: Hanna Bangert (Homberg/Efze), Kristina Elke (Frielendorf), Tanja Käding (Körle), Najat Kassem (Homberg), Katharina Klöpper (Gilserberg-Schönau), Natalia Frai (Marburg), Melanie Meier (Staufenberg), Philipp Miletzki (Felsberg), Kiwan Mohammad (Schwalmstadt), Andrea Posingies (Marburg-Michelbach), Franziska Rinnert (Schwalmstadt), Daniel Schmidt (Schwalmstadt), Thekla Spielmann (Gilserberg-Schönau), Larissa Stabel (Rotenburg/Fulda), Veronika Steinacker (Willingshausen), Benjamin Trümner (Neukirchen), Carolin Viehmeier (Gilserberg-Sachsenhausen), Volker Wetzel (Frielendorf-Welcherod), Katja Wiegand (Homberg-Sondheim), Fabian Zimmer (Schwalmstadt-Trutzhain), Melanie Zindler-Göring (Gilserberg-Schönau).

Absolvent*innen der Vollzeitklasse im Fachbereich Erzieher*innen - Tutorin Janine Weigel, Mentorin Delia Henss: Marwa Alhamwi (Schwalmstadt), Henrike Berneburg (Homberg), Iris Boland (Kirchhain), Mona Borsch (Alsfeld-Eifa), Clarissa Glintzer (Neukirchen-Nausis), Anna Günther (Schrecksbach), Cilem Kaplanseren (Neustadt), Michelle Kirchner (Malsfeld), Bruno Klöpfel (Homberg-Wernswig), Sophie Lange (Frielendorf), Evghenia Manolova (Schwalmstadt), Eva Meister (Gudensberg), Christina Rauter (Homberg), Joshua Riehl (Borken-Großenenglis), Nicole Schindler (Antrifftal), Björn Schmidt (Homberg), Lara Schneider (Stadtallendorf), Yasem Sonkaya (Stadtallendorf), Luisa-Marie Steih (Stadtallendorf), Laura Winter (Stadtallendorf).

Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.