Pressemitteilung —
125 Jahre Hephata: Ein Sonntagnachmittag als musikalische Zeitreise
Zum 125. Geburtstag der Hephata Diakonie wird der Sonntagnachmittag der Hephata-Festtage am 13. September zu einer Bühne der Erinnerung. Drei Künstlerinnen und Künstler zeichnen mit ihren Auftritten jene Epochen nach, die Hephata geprägt haben - von den frühen Jahren des Aufbruchs über die goldene Schlagerzeit bis hin zur internationalen Popkultur.
ResiDance Orchester Cassel: Eleganz, Witz und die Klangfarben der frühen Jahrzehnte
Das ResiDance Orchester Cassel eröffnet den Nachmittag mit einem Programm, das wie eine liebevoll kuratierte Zeitkapsel wirkt. Die Formation steht für die Musik der 20er bis 50er Jahre – für Walzer, Tango, Salonmusik und Filmschlager, präsentiert mit augenzwinkerndem Humor und einer Bühnenästhetik, die an Varieté und Cabaret erinnert.
Ihre Auftritte leben von Detailtreue und Charme: pointierte Moderationen, ein Ensemble, das sichtbar Freude am Spiel hat und ein Sound, der die frühen Jahrzehnte Hephatas hörbar macht - jene Zeit, in der Gemeinschaft, Kultur und diakonischer Zusammenhalt die Basis für alles Weitere legten.
Freddy Albers: Sehnsucht, Fernweh und die großen Stimmen der Nachkriegszeit
Freddy Albers führt das Publikum in die Ära der großen Seemannslieder und Filmschlager. Mit Interpretationen von Hans Albers und Freddy Quinn bringt er jene Lieder zurück, die das Lebensgefühl der 50er und 60er Jahre prägten: Geschichten von Aufbruch, Heimweh, Hoffnung und der Suche nach einem Platz in der Welt.
Es sind die Jahrzehnte, in denen auch Hephata wuchs, neue Arbeitsfelder entwickelte und Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen begleitete. Freddy Albers’ Auftritt erinnert an diese Phase - warm, bodenständig und getragen von einer Musik, die Generationen verbunden hat.
Peggy March: Ein Weltstar als Brücke in die Moderne
Den Abschluss bildet Peggy March, deren Karriere seit den 60er Jahren internationale Bühnen erobert hat. Mit Hits wie „I Will Follow Him“ und ihrer unverwechselbaren Stimme steht sie für jene Zeit, in der Popmusik global wurde - und Hephata sich zunehmend öffnete, vernetzte und überregional sichtbar wurde.
March bringt Glanz und Weltläufigkeit mit, einen Hauch großer Showbühne und die Erinnerung daran, wie sehr Musik Menschen über Grenzen hinweg verbindet.
Ein Nachmittag, der Geschichte hörbar macht
Die drei Acts erzählen - jeder auf seine Weise - von 125 Jahren Musik- und Zeitgeschichte, passend zum Jubiläum der Hephata Diakonie:
- Die frühen Jahrzehnte mit dem ResiDance Orchester Cassel,
- die Schlagerzeit des Wiederaufbaus mit Freddy Albers,
- die internationale Popkultur mit Peggy March.
So entsteht ein Programm, das nicht nur unterhält, sondern die Entwicklung einer diakonischen Gemeinschaft musikalisch nachzeichnet. Ein Sonntagnachmittag, der zeigt, wie Klang und Geschichte zusammengehören - und wie lebendig 125 Jahre sein können.
Der Eintritt zum Tagesprogramm bei den Hephata-Festtagen am 12. und 13. September ist wie immer frei. Für die Konzerthighlights vom 10. bis zum 12. September am Abend gibt es Tickets im Vorverkauf unter www.hephata.de/festtage. Am 10. September steht die Pop-Band HE/RO auf der Bühne, zur Benefiz-Gala am 11. September reisen Stargäste wie Nicki, die Wildecker Herzbuben und Sonia Liebing sowie das Landespolizeiorchester an und am 12. September stehen die Fäaschtbänkler auf der großen Bühne neben der Hephata-Gärtnerei.
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.
Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.
Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.