Pressemitteilung —
Praxisbörse der Evangelischen Hochschule: Hephata präsentiert vielfältige Perspektiven in Jugendhilfe, Sozialer Rehabilitation und Sozialer Teilhabe
Wie gelingt der Einstieg in die berufliche Praxis der Sozialen Arbeit? Antworten lieferte jetzt die Praxismesse der Evangelischen Hochschule Hessen (EHH) im Kirchsaal der Hephata Diakonie. Mehr als 20 Einrichtungen und Träger aus der Region kamen mit Studierenden der Sozialen Arbeit ins Gespräch und stellten ihre Arbeitsfelder vor. Auch die Hephata Diakonie präsentierte sich mit Mitarbeitenden aus den Bereichen Jugendhilfe, Soziale Rehabilitation und Soziale Teilhabe.
„Der direkte Kontakt zwischen Studierenden und Praxisstellen ist enorm wichtig“, sagte Professorin Dr. Susanne Gerner von der EHH. Die Messe richtet sich vor allem an Studierende im zweiten Semester, die sich auf ihre Praxisphasen im weiteren Studienverlauf vorbereiten. „Die Veranstaltung bietet Orientierung und hilft dabei, erste Kontakte für den Berufsweg zu knüpfen.“
Zugleich zeigte die Messe die enge Verbindung zwischen der Hochschule und Hephata. Als Hochschulstandort in Treysa profitieren die Studierenden von kurzen Wegen und einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis. Die Zusammenarbeit zwischen Hephata und der EHH besteht seit vielen Jahren und basiert auf gegenseitigem Vertrauen, erklärt Professorin Dr. Susanne Gerner. Viele ehemalige Studierende begleiten heute selbst Praktikantinnen und Praktikanten in der Praxis.
Für die Hephata Diakonie bot die Messe die Gelegenheit, die Vielfalt ihrer Angebote vorzustellen. „Wir möchten zunächst einen Überblick über die Breite unserer Arbeitsfelder geben“, sagte Lothar Eberhardt, Leiter der Hephata-Jugendhilfe. Von stationären und ambulanten Angeboten bis hin zu unterschiedlichen Einsatzorten in der Region können sich Studierende einen ersten Eindruck von den Strukturen Hephatas und den vielfältigen Praktikumsmöglichkeiten verschaffen. Auch die Vergütung spiele natürlich eine Rolle. Die Vergütung des sechsmonatigen Praktikums während des 5. Praxissemesters richtet sich bei der Hephata Diakonie nach den regionalen Richtlinien für Arbeitsverträge AVR.KW.
Auch Alex Damm, Fachbereichsleiter der Sozialen Rehabilitation, schätzt die Messe, um mit potenziellen Nachwuchskräften ins Gespräch zu kommen. „Es ist eine solide Veranstaltung, um darauf aufmerksam zu machen, welche Möglichkeiten wir Studierenden bieten können“, sagte er. Besonders wichtig sei die Begleitung während der Praxiszeit. „Eine gute Anleitung während der Praxisphase ist enorm wichtig. Daher arbeiten wir daran, dass in allen Einrichtungen der Sozialen Rehabilitation eine ausgebildete Praxisanleitung zur Verfügung steht
Melanie Ruhnke aus dem Geschäftsbereich Soziale Teilhabe berichtete, dass viele Studierende gezielt nach Tätigkeiten, Arbeitsabläufen und Entwicklungsmöglichkeiten fragten. „Von der Sozialen Rehabilitation über die Soziale Teilhabe bis hin zur Jugendhilfe bieten wir eine große Bandbreite an Arbeitsfeldern – dafür steht Hephata als Arbeitgeber“, sagte sie. Dank der zahlreichen Standorte lassen sich häufig auch wohnortnahe Einsatzmöglichkeiten finden. In Praktika sieht sie vor allem eine Chance: „Praxisphasen sind nicht nur für die Studierenden, sondern auch für uns als Arbeitgeber wichtig, um angehende Fachkräfte kennenzulernen und langfristig für die Arbeit zu gewinnen. Es ist unsere Verantwortung, Studierenden frühzeitig Perspektiven aufzuzeigen und sie eng zu begleiten.“
Auch bei den Studierenden kam die Messe gut an. Olga Bukalo, die ihr Studium an der EHH gerade begonnen hat, lobte die Vielfalt der vertretenen Träger. Die Veranstaltung helfe ihr dabei, herauszufinden, welcher berufliche Weg für sie später infrage kommen könnte.
Ähnlich sieht es ihr Kommilitone Patrick Wettlaufer aus Alsfeld. Er kann sich vorstellen, später beispielsweise in einer Reha-Klinik oder einer Reha-Werkstatt zu arbeiten. Bei der Wahl eines Praktikums spielen für ihn vor allem die Vergütung und die Nähe zum Wohnort eine wichtige Rolle.
Die positive Resonanz zeigte, wie wichtig der Austausch zwischen Hochschule und Praxis für die Ausbildung künftiger Fachkräfte ist. „Für die Studierenden bietet die Messe die Möglichkeit, unterschiedliche Arbeitsfelder kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und erste Ideen für ihren weiteren Berufsweg zu entwickeln“, sagte Professorin Dr. Susanne Gerner.
Die Evangelische Hochschule Hessen bietet am Standort Schwalmstadt-Treysa, Campus Hephata, den B.A. Studiengang Soziale Arbeit (7 Semester) sowie den B.A. Studiengang „Diakonik/Gemeindepädagogik und Soziale Arbeit“ (9 Semester) an. Bewerbungen für den Studienbeginn im Wintersemester 2026/2027 sind bis zum 15. Juli möglich. Weitere Informationen unter www.eh-hessen.de
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.
Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.
Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.