Pressemitteilung —
„Let it roll“: Musiker Magnus Ernst bringt die Stones zu Hephata
Wer braucht die Beatles, wenn es die Rolling Stones gibt? Natürlich war das eine rein hypothetisch und augenzwinkernd gemeinte Frage an diesem dritten Kultur-Cocktail-Abend im Café 125. Erstmals fand mit Singer-Songwriter Magnus Ernst ein Konzert in der Jubiläums-Event-Location der Hephata Diakonie statt.
Mitgebracht hat der aus Nordhessen stammende Musiker nicht nur die bekannten Songs der Stones, sondern auch jede Menge Geschichten rund um eine Band, die Rockgeschichte geschrieben hat. Ein Abend mit dem Charakter von einem Stones-Stammtisch: gute Musik, unterhaltsame Geschichten und zwischendurch Gelegenheit zum Fachsimpeln über die wohl berühmteste Rockband der Welt.
„Rolling Stones ist was Neues“, sagt Magnus Ernst kurz vor Konzertbeginn selbst. Denn der Singer-Songwriter ist eher für seinen Indie-Rock-Stil bekannt. Der Themenabend sei für ihn aber trotzdem eine spannende Herausforderung gewesen. Aber ganz im Stil des Rock’n’Roll hieß es für ihn bei den Vorbereitungen: „Let it roll“ - also gemäß nicht lange planen, einfach machen und schauen, was passiert, erzählt er. Musikalisch beginnt der Abend bei den Wurzeln der Rolling Stones, die sich zunächst als Blues-Rock-Cover Band einen Namen machten. Mit der Cover-Version zu Chuck Berrys „I Wanna Be Your Driver“ startet der Musiker den Abend, gefolgt von „As Tears Go By!“. Zum Höhepunkt gehörten natürlich auch die Songs „(I Can’t Get No) Satisfaction“ und „Paint It, Black“ bei dem das Publikum auch geschmeidig mit den Füßen mitwippte.
Dabei erzählt Magnus Ernst immer mal Geschichten und Anekdoten hinter den Songs und Alben - immer locker, ungezwungen und mit einem Augenzwinkern: „Der Kenner würde sagen, es ist falsch – aber wir vergessen mal die historischen Genauigkeiten, so ist es einfach die bessere Geschichte“, sagt er mit einem Lachen. Es geht um musikalische Entwicklungen, aber auch um den Lebensstil der Band: um Sex, Skandale, Druck, Razzien und Liebesgeschichten. Und dabei hinterlässt der Musiker seinen eigenen Fingerabdruck. „Wir sind nicht hier nicht, um die Stones zu hören, sondern, um zu sehen und zu hören, wie Magnus die Stones interpretiert. Eine Kunst für sich“, sagte Gast Jürgen Merle aus Frankenberg.
Dass das Konzept aufgeht, zeigte sich spätestens in der Pause. Es wurde weiter über Songs, Musiker und Rockgeschichte gesprochen. Einzelne Besucher tauschten Erinnerungen aus über Konzerte in den 1980er-Jahre, sprachen über einzelne Stücke.
Für Magnus Ernst sei der Abend im Café 125 der Hephata Diakonie nicht nur musikalisch etwas Besonderes. Er schätze Orte, an denen Menschen zusammenkommen, sich wohlfühlen und einfach sie selbst sein können – unabhängig ihrer Herkunft, Orientierung oder Behinderung. Gerade auf dem Land gebe es davon nicht genug. Umso wichtiger sei es, mit Musik einen solchen Ort mitgestalten zu dürfen. „Ich freue mich wahnsinnig wieder hier bei Hephata auftreten zu dürfen.“ Zuletzt stand er 2019 mit seiner Band „Rathmann“ als Vorband von Glasperlenspiel auf der Bühne der Hephata Festtage.
Dass er nun mit den Rolling Stones im Gepäck zurückgekehrt ist, war nicht abzusehen, „aber schließt damit auch einen kleinen Kreis“, sagt er. Wieder gehe es um Musik, um Begegnungen und darum, gemeinsam einen Abend zu erleben – nur diesmal ganz im Zeichen des Rock’n’Roll.
Das nächste Konzert im Rahmen der Reihe Kultur-Cocktail findet am Donnerstag, 24. September, statt. Einlass ist um 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Zu Gast ist dann Ronja Maltzahn mit ihrem Programm „Butterfly & Wolf“: Ein poetisches Gesamtkunstwerk aus Folk‑Pop, Elektronik, Geschichten und Visuals – international, mehrsprachig und voller Ausdruckskraft. Tickets für 25 Euro (inkl. ein Cocktail oder zwei alkoholfreie Getränke) gibt es unter www.hephata.de/kulturcocktail - schnell sein lohnt sich, denn es gibt nur 35 Plätze!
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
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Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.
Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.