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Vertreter*innen der Hephata Diakonie begutachten den Baufortschritt mit Bürgermeister Christian Henkel und Mitarbeitenden des Bauunternehmens Wingenfeld sowie  dem RJ-Planungsbüro. Namen von links nach rechts finden Sie am Ende des Haupttextes.
Vertreter*innen der Hephata Diakonie begutachten den Baufortschritt mit Bürgermeister Christian Henkel und Mitarbeitenden des Bauunternehmens Wingenfeld sowie dem RJ-Planungsbüro. Namen von links nach rechts finden Sie am Ende des Haupttextes.

Pressemitteilung -

Inklusives Wohnprojekt in Flieden: Hephata Diakonie investiert 4,5 Millionen Euro

In der Zentstraße in Flieden errichtet die Hephata Diakonie ein Wohnhaus für Menschen mit und ohne Behinderung. Bis zum Frühjahr 2023 entstehen dort 23 Wohneinheiten für Menschen mit Behinderung sowie vier Apartments für Menschen ohne Unterstützungsbedarf.

Um den Baufortschritt zu begutachten und das Projekt in der Gemeinde vorzustellen, trafen sich kürzlich Vertreter*innen der Hephata Diakonie, des RJ-Planungsbüros, des Bauunternehmens Wingenfeld sowie der Bürgermeister der Gemeinde Flieden, Christian Henkel, auf der Baustelle. Die Bauarbeiten starteten im November 2021. Ein halbes Jahr später steht der Grundriss des Gebäudes.

„Das Angebot in Flieden richtet sich besonders an Menschen aus der Region, die jedoch womöglich infolge eines fehlenden oder nicht passenden Angebotes die Region verlassen haben und nun zurückkehren wollen“, erklärte Kai Wettlaufer, Geschäftsbereichsleiter der Sozialen Teilhabe. Der Geschäftsbereich der Hephata Diakonie bietet Menschen mit Behinderung Assistenz und Unterstützung in mehreren Landkreisen in Hessen an. Im Landkreis Fulda gibt es bisher noch keine Wohnangebote Hephatas.

Als Vertreter der Gemeinde hieß Henkel die Mitarbeitenden Hephatas auf der Baustelle willkommen: „Ich freue mich über das neue Wohnprojekt in unserer Gemeinde. Flieden ist eine vielfältige Gemeinde, aber es ist sicherlich noch Raum für weitere Schritte in Sachen Inklusion. Ich wünsche Hephata weiterhin alles Gute für dieses Projekt.“

Wenn das neue Wohnhaus im Frühjahr 2023 fertig errichtet ist, verantwortet Regionalleiter Rainer Möller die Einrichtung. Er betont den neuen Ansatz des Gebäudes: „Als echtes Inklusionsobjekt bietet das neue Wohnhaus auch Appartements, die frei vermietet werden. Das wird das erste neugebaute Haus im Geschäftsbereich Soziale Teilhabe, in dem sowohl Menschen mit als auch ohne Behinderung wohnen werden.“

Die vier Appartements auf dem Dach des Gebäudes sind jeweils 50-Quadratmeter groß und enthalten ein Schlafzimmer, eine Wohnküche, einen Abstellraum und ein Bad. Möller sagt: „So wollen wir die Integration von Menschen mit Behinderungen als Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde weiter voranbringen. Indem wir Wohnraum für Menschen mit und ohne Behinderung schaffen.“

Das Bauprojekt:

Im Erdgeschoss entstehen zwei Wohngemeinschaften mit jeweils fünf Zimmern und gemeinschaftlichen-Wohnküchenräumen. In der Etage befinden sich außerdem ein Pflegebad, ein Büro, ein Hauswirtschafts- und Technikraum sowie ein Zimmer für die Nachtbereitschaft. In der ersten Etage werden 13 Ein-Zimmer-Appartements mit eigener Nasszelle, Kochnische und Abstellraum zur Verfügung stehen. Zum Zusammensein befindet sich auf dieser Etage außerdem ein Aufenthaltsraum. Auf dem Dach baut die Hephata Diakonie vier 50-Quadratmeter-Appartements für Menschen ohne Unterstützungsbedarf. Die geschätzten Kosten für das Bauprojekt belaufen sich auf insgesamt 4,5 Millionen Euro.

Kontakt für Interessent*innen:

Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf, die sich für eine der Wohneinheiten in Flieden interessieren, können sich an die Beratung und Aufnahme der Hephata Diakonie wenden:

Claudia Wagner-Zängler, Tel. 06691 18-1516, E-Mail: claudia.wagner-zaengler@hephata.de

oder

Simone Hoos, Tel. 06691 18-1461, E-Mail: simone.hoos@hephata.de


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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

Pressekontakt

Melanie Schmitt

Melanie Schmitt

Pressekontakt Stellvertretende Leiterin interne und externe Kommunikation 06691181316
Johannes Fuhr

Johannes Fuhr

Pressekontakt Leiter interne und externe Kommunikation 06691181316