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Hephata-Auszubildende mit Bestnote: „Hier weiß man, für wen man arbeitet“

Pressemitteilung   •   Nov 18, 2020 17:05 CET

Schloss ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit der Bestnote „Sehr gut“ ab und wurde hierfür von der Industrie- und Handelskammer geehrt: Michelle Hofmann aus Borken.

Michelle Hofmann hat ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der Hephata Diakonie mit Bestnote abgeschlossen und erhielt dafür eine Ehrung durch die Industrie- und Handelskammer (IHK).

Nach dem Abitur an der König-Heinrich-Schule in Fritzlar hatte sich die heute 22-Jährige vor drei Jahren bei der Hephata Diakonie um die Ausbildung beworben. Der soziale Auftrag der Hephata Diakonie hatte sie dazu bewogen, bereut hat sie ihre Entscheidung seitdem nie. „Hier weiß man, für wen man arbeitet“, sagt Hofmann und spielt damit darauf an, dass auch die Mitarbeitenden in den kaufmännischen, technischen und gewerblichen Berufen bei Hephata an der übergreifenden Mission mitwirken, Menschen mit Unterstützungsbedarf größtmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

„Es macht mir einfach Spaß“, versucht Michelle Hofmann zu erklären, warum sie in ihrer Ausbildung so gute Noten erzielt hat. „Ich habe viel gelernt und mich gut vorbereitet“, sagt die Borkenerin. Das überaus positive Prüfungsergebnis zum Abschluss der dualen Ausbildung spricht für sich: Mit 94 von zu erreichenden 100 Punkten schloss sie mit einem „Sehr gut“ ab. Hofmann war eine von 3700 Auszubildenden aus 40 Berufen, die die Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg geprüft hat. Davon hatten 156 Auszubildende mit der Bestnote bestanden.

Interessant sei vor allem der häufige Wechsel während ihrer Ausbildung bei der Hephata Diakonie gewesen – ungefähr alle drei Monate saß sie an einem anderen Schreibtisch in einer anderen Abteilung. „Da bekommt man viel mit und erhält ein breites Wissen“, so Hofmann, die in ihrer Freizeit gerne Sport treibt.

Wirtschaft und Versorgung, Verwaltung, Werkstatt für Menschen mit Behinderungen – die Bandbreite, die es bei der kaufmännischen Ausbildung bei der Hephata Diakonie zu durchlaufen gibt, ist groß. Hofmanns letzte Station als Auszubildende war in der Personalabteilung – und hier sollte sie auch bleiben, wie sich wenige Monate später herausstellte.

„Zufällig war hier eine Stelle ausgeschrieben, auf die ich mich dann gleich beworben habe“, so die 22-Jährige. Buchhaltung, Büro-Organisation, Veranstaltungsplanung, Personalabrechnung – dies alles war Teil ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Und auch Begriffe wie Einkauf, Logistik, kaufmännische Steuerung und Kontrolle sind für Hofmann keine Fremdworte mehr, denn auf diese Themen hatte sie sich für ihre Prüfung in der Berufsschule Schwalmstadt besonders spezialisiert.

Anders als in den Jahren zuvor blieb pandemiebedingt eine Feierstunde mit Familienangehörigen der Spitzenabsolventen aus. Als Anerkennung versendete die IHK eine Urkunde und eine Nachbildung des Kasseler Borofsky-Kunstwerkes „Man walking to the sky“ - auch „Himmelsstürmer“ genannt. Insgesamt 29 junge Frauen und Männer aus dem Schwalm-Eder-Kreis haben mit Bestnote ihre Prüfung nach der dualen Ausbildung in den verschiedenen Berufen absolviert.

Michelle Hofmann ist auch ohne Feierstunde glücklich: Nach der Ausbildung von der Hephata Diakonie übernommen zu werden, war ihr großer Wunsch. „Ich wollte unbedingt weiter hier arbeiten“, sagt die Spitzenabsolventin – denn Hephata gibt nicht nur Arbeit, sondern Sinn.

Weitere Infos zur Ausbildung bei Hephata: www.hephata.de/ausbildung

Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in der Pflege und Betreuung von Senioren, in Förderschulen und der beruflichen Bildung.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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