Pressemitteilung —
Gemeinsam zur Ruhe kommen: Yoga-Projekt vereint Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte
Entspannung, Bewegung und Gemeinschaft standen jetzt im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung eines Yoga-Projekts der Hephata-Schulen. Rund 20 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus der Hermann-Schuchard-Schule (HSS), der Ludwig-Braun-Schule (LBS) sowie der Berufsschule haben noch ein letztes Mal gemeinsam Yoga gemacht.
Die letzte Yoga-Stunde war das erfolgreiche Ende einer achtteiligen Serie aus Yoga-Einheiten, erklärt Maren Thamer, Koordinatorin der Projektgruppe, die die Yoga-Stunden ins Leben gerufen hat. Seit diesem Schuljahr konnten sich Schüler*innen und Lehrkräfte für die Yoga-Stunden anmelden und unter Anleitung von Yogalehrerin Nadine Wennerhold in mehreren 45-minütigen Einheiten verschiedene Yoga-Übungen ausprobieren.
Ein besonderer Höhepunkt des Projekts war ein ganzer Yoga-Tag mit über 40 Teilnehmenden. „Zwischen den Einheiten blieb Zeit für Gespräche bei einer Tasse Tee“, erklärt Yogalehrerin Nadine Wennerhold. Außerdem gestalteten Schüler*innen und Lehrkräfte gemeinsam ein Natur-Mandala.
Die Idee entstand in der Projektgruppe aus Mitarbeitenden der Verwaltung und pädagogischen Fachkräften, die 2024 während der pädagogischen Tage gegründet wurde. Gemeinsam wurde überlegt, wie sich der Schulalltag durch besondere Angebote bereichern lässt, und „wir wollten dadurch unsere Schule mehr zu einem werden lassen und alle Standorte miteinander verbinden - mit dem Yoga-Projekt wurde ein Format geschaffen, das Gesundheit, Achtsamkeit und gemeinsames Erleben miteinander verbindet“, sagt Maren Thamer. Wichtig dabei: Es musste sich niemand offiziell anmelden, ganz unbürokratisch, und die Nachfrage war groß. Auch bei der Abschlussveranstaltung musste spontan der Raum vom kleinen Andachtsraum in die Aula gewechselt werden, da mehr Teilnehmende kamen als erwartet. „Ziel war es, dass jede und jeder unabhängig von Alter, Erfahrung oder körperlichen Voraussetzungen mitmachen kann. Und das sieht man auch an der Beteiligung der Schülerinnen und Schüler.“ Selbst Kinder aus der Grundschule nahmen an den Einheiten teil.
Wichtig war es dabei, dass die Schülerinnen und Schüler mit körperlichen sowie geistigen Beeinträchtigungen genauso teilnehmen können wie Fachkräfte. „Und dabei hat sich wieder gezeigt, wie wichtig solche Projekte für die Schüler*innen eigentlich sind, sofern sich so eine Möglichkeit ergibt“, sagt Nadine Wennerhold. „Nach einer Schulter-Mobilisationsübung war beispielsweise mehrfach von einem Schüler zu hören: Das tat gut“. Neben der körperlichen Bewegung wurde vor allem die bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers als wohltuend empfunden.
Auch Yogalehrerin Nadine Wennerhold zeigte sich beeindruckt: „Es war schön zu sehen, mit welcher Offenheit und Freude alle dabei waren.“ Besonders überrascht habe sie, wie viele Teilnehmende ihr Gleichgewicht über einen längeren Zeitraum halten konnten.
Die Nachfrage nach dem Angebot war groß. Vor allem das schul- und klassenübergreifende Miteinander wurde von den Teilnehmenden geschätzt. Viele wünschen sich, dass auch künftig gemeinsame Aktionen dieser Art stattfinden.
Mit Projekten wie diesem setzen die Schulen von Hephata bewusst auf Gesundheitsförderung, Gemeinschaft und die Stärkung des Wohlbefindens aller Beteiligten.
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