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Ein Highlight des Berufshilfe-Camps: Die Kanufahrt auf der Fulda, bei der auch Teamgeist gefragt ist. 50 Auszubildende der Berufshilfe der Hephata Diakonie nahmen an dem zweitägigen Camp teil.

Pressemitteilung

Abenteuer auf dem Wasser: Berufshilfe-Camp der Hephata Diakonie setzt auf Bewegung und Miteinander

Einsteigen, einpaddeln, als Team funktionieren: Mit einer Kanufahrt auf der Fulda hat das diesjährige Berufshilfe-Camp der Hephata Diakonie begonnen. Für viele der rund 50 Auszubildenden war das der Auftakt in zwei Tage voller Bewegung, Natur und gemeinsamer Erlebnisse, erzählt Holger Rosner, Ausbilder in der Metall-Werkstatt der Berufshilfe. In diesem Jahr lag der Fokus des Camps auf erlebnispädagogischen sowie sportlichen Aktivitäten, bei denen die Teilnehmenden die Natur auf unterschiedliche Art und Weise kennenlernen konnten.

Das Camp hat bei der Berufshilfe eine lange Tradition, erinnert er sich. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist es fester Bestandteil der berufsvorbereitenden Arbeit. „Es hat sich immer wieder verändert, aber der Grundgedanke ist geblieben: gemeinsam erleben, zusammenarbeiten und über den eigenen Tellerrand schauen“, sagt Holger Rosner. Im Laufe der Jahre wurde die Planung und Durchführung immer wieder geändert und an die veränderten Anforderungen angepasst. Aktuell sieht das Konzept einen jährlichen Wechsel zwischen gemeinnützigen Tätigkeiten und erlebnispädagogischen Inhalten vor.

Was immer gleich bleibt: Auch in diesem Jahr haben alle Auszubildenden aus allen Gewerken der Berufshilfe teilgenommen – darunter Holz, Metall, Farbe, Hauswirtschaft sowie Garten- und Landschaftsbau, sowie die Berufsvorbereitung Reha (Bvb Reha). Begleitet werden die Jugendlichen von 15 Ausbilder*innen, fünf pädagogische Fachkräfte sowie zwei Psychologen. Das Camp sowie der allgemeine Ablauf werden durch ein multiprofessionelles Team der Berufshilfe mit den unterschiedlichen und sich ergänzenden Kompetenzen von Ausbildern, Sozialpädagogen und Psychologen begleitet, erklärt Holger Rosner.

In diesem Jahr lag der Schwerpunkt des Camps bewusst auf Freizeitgestaltung – anders als in den Jahren zuvor. Dann gab es noch einen Arbeitsanteil, bei dem wie zuletzt alle Gewerke das Außengelände der Berufshilfe umgestaltet haben. Im kommenden Jahr soll wieder ein ähnliches Projekt Teil des Berufshilfe-Camps sein, so Holger Rosner. Nun also der Schwerpunkt auf Freizeitgestaltung: Neben den Kanufahrten standen Body-and-Mind-Einheiten, eine Klettertour am Edersee sowie eine Wanderung mit Escape-Aufgaben in Neukirchen auf dem Plan. „Wichtig ist dabei immer zu bedenken, dass die Jugendlichen sich selbst für einen Programmpunkt einwählen können“, sagt er. Wichtiger Teil des Camps ist außerdem das gemeinsame Frühstück, sowie Abendessen, das von der Ausbildungswerkstatt Hauswirtschaft gestellt wird. „Hier haben alle Auszubildenden noch mal die Chance, gemütlich in Austausch zu kommen.“ Denn „Unser Ziel ist es, gewerkübergreifendes Arbeiten zu fördern und soziale Kompetenzen zu stärken.“ Mit dem Berufshilfe-Camp würden die Jugendlichen sich noch einmal ganz anders erlebenAus als im Arbeitsalltag. „Sie kommen an ihre Grenzen, wachsen aber auch daran – und genau das ist der pädagogische Ansatz“, so Rosner.

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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