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Christel Östreich feiert ihr Dienstjubiläum im Marta-Mertz-Haus, das 1973 vom Freundeskreis gebaut wurde und ein Bundesprojekt gewesen ist. 1990 übernahm Hephata als Träger die Einrichtung.
Christel Östreich feiert ihr Dienstjubiläum im Marta-Mertz-Haus, das 1973 vom Freundeskreis gebaut wurde und ein Bundesprojekt gewesen ist. 1990 übernahm Hephata als Träger die Einrichtung.

Pressemitteilung -

40 Jahre in der Suchthilfe: Christel Östreich hat das Marta-Mertz-Haus in Treysa geprägt

Wer das Marta-Mertz-Haus kennt, der kennt auch sie: Christel Östreich. Sie ist die Leiterin der Hephata-Einrichtung für Menschen mit einer Suchterkrankung. Seit genau 40 Jahren prägt Christel Östreich mit ihrem Engagement und ihrer Arbeit schon das Haus „Auf der Baus“ in Treysa und nun feiert sie ihr Dienstjubiläum.

„Man war sich mit dem Land Hessen, dem Landeswohlfahrtsverband und dem Diakonischen Werk in Kurhessen Waldeck einig, dass eine solch wertvolle Arbeit erhalten bleiben muss.“ – Das waren die Worte des ehemaligen Hephata-Vorstandes Karl Biskamp und Karl-Friedrich Hofacker als das Marta-Mertz-Haus 1990 zur Hephata Diakonie überging. Bereits 1981 hat Christel Östreich als Sozialarbeiterin ihr Anerkennungsjahr in der Suchthilfe-Einrichtung in Treysa absolviert, die damals noch zum Freundeskreis gehörte und wenig später vom Diakoniewerk Schwalm übernommen wurde. Und dann 1990 hat Hephata die Regie übernommen, geblieben  ist Christel Östreich. Sie übernahm die Leitung und ist seither verantwortlich für Mitarbeitende und Bewohnende.

„Für mich stand früh fest, dass ich hier bleibe“, sagt Christel Östreich, die in Alsfeld aufgewachsen und in Fulda studiert hat. Berufsbegleitend machte sie in den Folgejahren eine Sozialtherapeutische Ausbildung mit einem verhaltenstherapeutischen Schwerpunkt. Mit ihrer Leitungsfunktion stieg auch die Verwaltungsarbeit - das streitet Christel Östreich nicht ab: „Aber die Begegnungen mit Menschen sind nach wie vor das, was dieses Haus und meinen Beruf ausmacht“, sagt sie.

So erinnert sich Christel Östreich gerne an die Zeltlager mit den Bewohnenden an der Nordsee oder die Ausflüge zu weiteren Sehenswürdigkeiten, die sie organisierte. Was ihr besonders am Herzen liegt, ist das jährlich stattfindende Sommerfest „Auf der Baus“, bei dem das Marta-Mertz-Haus samt seinen Bewohnenden, die evangelische Kindertagesstätte und die Anwohner involviert sind. „Und nicht nur die: Es kommt immer wieder vor, dass ehemals Bewohnende gerne beim Fest dabei sind, obwohl sie schon längst wieder aus dem Haus ausgezogen sind“, erklärt Östreich, die die Beziehung zu ihnen aufrechterhält.

„Denn, ich für meinen Teil bin fest überzeugt, dass Beziehungsarbeit das ist, was in der Suchthilfe wichtig ist“, sagt sie. Und die lohnt sich: „In der letzten Woche rief eine Frau an, die 1985 im Marta-Mertz-Haus Bewohnerin war und uns einfach mal wieder nach diesen vielen Jahren besuchen möchte. Sie sagte am Telefon, dass sie dank unserer Hilfe bis heute trocken ist – das ist das größte Lob für unsere Arbeit“, sagt sie. Und in diese Arbeit will Christel Östreich auch noch in den kommenden Jahren ihr Herzblut stecken. „Ich finde es wichtig, für Menschen, die in unserer Gesellschaft benachteiligt werden, Lobbyarbeit zu leisten. Und deshalb ist mir meine Arbeit hier so wichtig.“

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

Kontakt

Johannes Fuhr

Johannes Fuhr

Pressekontakt Leiter interne und externe Kommunikation 06691181316
Melanie Schmitt

Melanie Schmitt

Pressekontakt Stellvertretende Leiterin interne und externe Kommunikation 06691181316