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Dr. Sirous Javidi, medizinischer Leiter des Hephata-MVZ in Schwalmstadt-Treysa, hielt ein Fach-Seminar zu neurologischen Themen. (Foto: Hephata Diakonie / Melanie Schmitt)

Pressemitteilung

Fach-Seminar zum Thema Epilepsie im Hephata-MVZ

Bei einem kostenlosen Fach-Seminar des Hephata-MVZ in Schwalmstadt-Treysa erfuhren am vergangenen Dienstag 25 Fachkräfte der Seniorenbetreuung Silvia Seil und der mobilen Alten- und Krankenpflege Tanja Nebel Neuigkeiten zu neurologischen Erkrankungen und Epilepsie im Speziellen.

Dr. Sirous Javidi, medizinischer Leiter des Hephata-MVZ am Standort Schwalmstadt-Treysa und Facharzt für Neurologie, Schlafmedizin und Epileptologie, gab zunächst einen Überblick zum Thema „Qualität in der Seniorenbetreuung – vom medizinischen Wissen zur einfühlsamen Begleitung“. Dabei spielten neben der Diagnose und Therapie häufiger neurologischer Erkrankungen im Alter auch die Aspekte Ethik, Kommunikation und Vereinsamung eine Rolle. Im Anschluss gab Dr. Javidi einen tieferen Einblick in Ursachen, Diagnose und Therapie von Epilepsie. Nach den beiden Vorträgen konnten die teilnehmenden Fachkräfte, Pflegehelfer*innen und Alltagsbegleiter*innen Fragen aus ihrem Alltag stellen. Unter anderem waren hier Antworten gewünscht auf Fragen wie „Welche Vorboten für einen epileptischen Anfall gibt es?“, „Was mache ich bei einem Anfall?“ Und: „Wie sieht es mit dem Autofahren aus?“

Das Fach-Seminar war das erste dieser Art. Das Team des Hephata-MVZ plant ein nächstes im Herbst dieses Jahres. Die Fach-Seminare finden parallel zu den Arzt-Patient*innen-Seminaren statt. Während sich letztere an Betroffene und ihre Angehörigen wenden, sind die Fach-Seminare vor allem für Mitarbeitende von Pflege- und Fahrdiensten, Rettungskräfte und medizinisches Personal generell gedacht. Dr. Sirous Javidi: „Wir wollen möglichst vielen Menschen auf verschiedenen Ebenen ein Informationen zu neurologischen Erkrankungen und dem Umgang damit vermitteln. Unser Ziel ist es, für Betroffene eine schnelle und passende Behandlung und damit auch gute Lebensqualität zu ermöglichen.“

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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)

In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.

Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.

Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.

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